Allergien: Wenn Insektenstiche zur Lebensgefahr werden

Wer kennt es nicht: kaum hat der Sommer so richtig angefangen, summt, brummt und zirpt es wieder durch die Luft. Schon am Vormittag lassen sich Bienen und Hummeln am Blumenkasten beobachten. Nachmittags kommen dann, pünktlich zu Kaffee und Kuchen, Wespen vorbei. Und am Abend sind es die Mücken, die sich als wahre Nervensägen erweisen. Stiche und Bisse sind so ziemlich jedem Menschen unangenehm: es piekst, es juckt, die Haut wird rot und schwillt an und wirklich wirkungsvolle Abhilfe lässt sich kaum finden.

Wann wird es ernst?
Komplett frei von Beschwerden nach Insektenstichen ist vermutlich niemand. Manche Menschen erwischt es aber so richtig schlimm: Stiche bestimmter Arten lösen bei ihnen allergische Reaktionen aus, die schlimmstenfalls lebensbedrohlich werden. Aber wo ist der Unterschied zwischen normalem Juckreiz und allergischer Reaktion? Eine Allergie kann sich durch ganz unterschiedliche Symptome bemerkbar machen: Rötungen und Juckreiz verteilen sich über dem ganzen Körper, anstatt nur an der Stichstelle.

Auch Gesicht und Hals können an- bzw. zuschwellen: sollte dieser Fall eintreten, wird es Zeit, den Notarzt zu rufen, bevor es zu Atemnot kommen kann. Weitere Symptome, bei schweren allergischen Reaktionen: Probleme beim Schlucken und Sprechen, Atemnot, Übelkeit bis hin zum Erbrechen. Aber auch Erscheinungen, die Laien eher mit Allergien gegen Tierhaare und Pollen verbinden, können auf eine Überreaktion auf Insektengift hinweisen: tränende Augen und die berüchtigte laufende Nase.

Wie lassen sich allergische Reaktionen verhindern?
Der einfachste Weg, eine allergische Reaktion zu vermeiden, wäre natürlich, gar nicht erst in die Nähe von Insekten zu kommen. Aber wer möchte schon den Sommer in geschlossenen Räumen verbringen? Wer also glaubt, er könnte eine Allergie haben, lässt sich besser gründlich von einem Allergologen oder Hautarzt untersuchen. Als Behandlung bleibt meist nur eine spezifische Immuntherapie.

Verbindlichen Rat weiß jedoch nur der Fachmann. Wenn Sie herausfinden wollen, wer da aus Ihrer Stadt in Frage kommt, hilft Ihnen Google. Mit Suchbegriffen wie beispielsweise “Allergie Frankfurt” lassen sich etliche Experten aus der Nachbarschaft finden. Sie können dann in Ruhe aussuchen, wessen Profil am Besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Unternehmen sollten Sie auf jeden Fall etwas, denn wie bereits angedeutet: was als kurzer Pieks anfängt, kann schnell im Rettungswagen enden.