Category: Gesundheit

Traumberuf? Heilpraktikerausbildung in Köln

HeilpraktikerIn meinem Bekanntenkreis gibt es derzeit einige Menschen, die mit dem Gedanken spielen, später einmal Heilpraktiker/in zu werden. Viele engagieren sich bereits seit Jahren ehrenamtlich im Roten Kreuz oder in anderen Verbänden der Ersten Hilfe und möchten auch einen Beruf ausüben, in dem sie Menschen später helfen können. Ich habe ihnen erzählt, dass sie sich ja einmal näher über die Ausbildung zum Heilpraktiker informieren können und ihnen die Homepage der Heilpraktikerausbildung Köln empfohlen. Continue reading

Erste Hilfe durch gute Ausstattung

VersandapothekeSind Sie Lehrer an einer Schule? Arbeiten Sie als Kindergärtner? Betreuen Sie Jugendgruppen oder Kinder? Kümmern Sie sich um ältere Menschen? Oder haben Sie allgemein in ihrem Beruf oder ihrer Freizeit mit Menschen zu tun? So sind sie in jedem Fall ein Kandidat, der im Notfall Leben retten muss und auf Kenntnisse in der ersten Hilfe Bescheid wissen sollte. Continue reading

Verletzungen bei Kindern richtig behandeln

Kinder lieben es, (im Freien) zu toben und auf diese Weise die Welt zu erkunden, sei es, beim Klettern auf Bäume, beim Spiel mit ihren Kettler Kettcars oder Fahrrädern, auf dem Spielplatz, in der Wohnung oder am Bach. Es bleibt nicht aus, dass dadurch auch einmal Verletzungen zustande kommen können. Ich möchte Sie darüber informieren, was Sie beim Verarzten Ihrer Kleinen beachten sollten.

  • Verbrennungen: Es ist schnell passiert – gerade bei Kleinkindern – dass sich ein Kind eine Verbrennung zuzieht. Welche Maßnahmen Sie einleiten sollten, lesen Sie bitte im Artikel „Erste – Hilfe – Maßnahmen: Verbrennungen“ nach. Wichtig ist, wenn Sie ein kleines Kind behandeln umso mehr, dass Sie Ruhe bewahren, um das verängstigte Kind nicht noch mehr zu beunruhigen.
  • Nasenbluten: Es kann vorkommen, dass Kinder aus heiterem Himmel Nasenbluten bekommen. Hat ein Kind dies noch nie zuvor erlebt, wird es sehr beunruhigt sein. Bleiben Sie ruhig und ergreifen Sie die Initiative: Beugen Sie den Kopf des Kindes nach Vorne und drücken Sie die Nasenflügel für fünf bis zehn Minuten zusammen. Unterstützend bringen Sie bitte kalte Umschläge auf dem Nasenrücken und im Nacken an. Decken Sie die Blutung anschließend mit einer Kompresse oder ähnlichem Material ab.
  • Kleine Schürfwunden können leicht entstehen, wie etwa bei einem Sturz von einem Berg Kettcar.
  • Lassen Sie oberflächliche Wunden gut ausbluten, wenn diese verschmutzt sind. Spülen Sie die Wunde danach gut aus und besprühen Sie sie mit einer desinfizierenden Lösung. Überkleben Sie dies anschließend durch ein Pflaster. Wenn die Stelle schwer zu erreichen ist, nehmen Sie Sprühpflaster. In der Heilphase ist es ratsam, eine Heilsalbe aufzutragen
  • Größere Schürfwunden bitte nicht abdecken! Behandeln Sie diese mit einer Salbe!
  • Hat sich das Kind einen blauen Fleck zugezogen, kann man dessen Ausbreitung durch Eispackungen verhindern.

Der kleine Patient freut sich übrigens über eine Umarmung oder lustige Kinderpflaster. Und bitte erzählen Sie Ihrem Kind nicht, dass „ein Indianer keinen Schmerz kennt“. Dieser salopp dahin gesagte Spruch hat schon so manche Kinder negativ für ihr Leben geprägt, was das Schmerzempfinden und das Zeigen von Gefühlen angeht. Dem Kind geht es gerade schlecht, es hat Angst – Weinen ist erlaubt!

Unfälle vermeiden durch MPU

Der Begriff mpu bezeichnet eine Untersuchung, der man sich unterziehen muss, sofern man die Führerscheinprüfungen im theoretischen oder praktischen Bereichs bereits des Öfteren abgeleistet hat, jedoch wiederholt nicht bestanden hat. Zusätzlich kann eine MPU Untersuchung angeordnet werden, wenn es um die Frage geht, ob Leute ihren Führerschein wiederbekommen sollen oder nicht.

In Fahrschulen wird derzeit diskutiert, ob nicht regelmäßige Untersuchungen durchgeführt werden sollten, um die Fahrtüchtigkeit der Autofahrer regelmäßig zu überprüfen. Dies wäre einigen Fahrschulen zufolge dringend nötig, da die Regeln ab und an aufgefrischt werden müssten. Auch ein gesundheitlicher Check sollte regelmäßig durchgeführt werden.

Musste man nämlich zum Zeitpunkt, an dem man seine Führerscheinprüfung abgeleistet hat keine Sehhilfe tragen, so muss man sich nie mehr kontrollieren lassen und hat auch 40 Jahre später keinen Eintrag im Führerschein, dass eine Sehhilfe nötig ist. Bei Menschen, die sich regelmäßig checken lassen ist das kein Problem, denn sie achten selbst auf deren Gesundheit in Verbindung mit deren Fahrtüchtigkeit.

Andere hingegen fahren im Straßenverkehr, obwohl sie vielleicht dringend eine Sehhilfe bräuchten. Dies kann Unfälle verursachen, die auf einfache Weise vermieden hätten werden könnten. Warum sich Leute dagegen weigern ist natürlich auf den Kostenfaktor zurückzuführen. Eine zusätzliche Untersuchung und mögliche Zusatzstunden in der Fahrschule kosten Geld. Fahrschulen hingegen würden von Zusatzuntersuchungen und eventuellen Zusatzpflichtkursen profitieren.

Man müsste diesen Tests jedoch einen anderen Namen geben als MPU. MPU ist immer mit sehr negativen Konnotationen behaftet. Leute gelten als „dumm“, wenn sie zur MPU müssen oder man vermutet auf der Stelle, dass sie ein Alkoholproblem haben und deswegen ihren Führerschein nicht mehr besitzen.

Könnte man allerdings die Untersuchung mit einer neuen Bezeichnung groß ziehen, so könnte die Sicherheit auf Deutschlands Straßen deutlich erhöht werden. Einige Menschen werden sogar von dem Vorhaben begeistert sein, da ihnen ihre eigene Sicherheit mehr wert ist als ein geringer Geldbetrag, der hierfür aufgewendet werden muss.

Unfälle passieren schnell

Die meisten Unfälle ereignen sich bekanntlich im Haushalt. Über einige typische Verletzungen und Unfallsituationen haben wir bereits gesprochen. Ich habe diese Woche einmal ein paar Bekannte gefragt, ob sie sich noch an einen Unfall erinnern konnten, der bei ihnen Zuhause ablief. In der Tat ereigneten sich alle Unfälle stets plötzlich und erforderten sofortige Handlungsbereitschaft der Helfer. Aber lesen Sie selbst:

Klaus, 49 Jahre: „ Ich war gerade im Keller, weil unser neues Heizöl kam. Auf einmal schrie jemand heftig vor Schmerzen. Ich habe alles stehen und liegen gelassen und bin die Treppen hinauf in die Küche gehechtet. Dort saß mein kleiner Sohn und stand noch völlig unter Schock: Er hatte sich den Arm verbrüht, da ihm die Kanne mit dem kochenden Wasser aus der Hand geglitten war. Sofort habe ich ihm den Pullover ausgezogen, denn bekanntlich leitet der Stoff die Wärme. Dann rief ich den Notarzt an und wir kühlten sie Wunde so lange, bis der Notarztwagen kam. In dem Moment, in dem mein Sohn Lukas geschrien hat, bin ich so sehr erschrocken – ich bin so froh, dass ihm nichts schlimmeres passiert ist!“

Stefanie, 25 Jahre: „Ich weiß noch sehr gut, wie meine kleine Schwester vor acht Jahren von der Treppe gefallen ist. Damals war sie 12 Jahre alt und ist recht schnell die Stufen hinunter gerannt, weil sie dem Postboten die Haustüre öffnen wollte. Beim Rennen muss sie gestolpert sein – alles ging so schnell, sie hat sich ein paar Mal überschlagen und lag plötzlich unten auf der Treppe. Natürlich hat sie sehr viel geweint. Ein Glück war, dass ihr nichts Schlimmes passiert ist. Wie durch ein Wunder hat sie außer ein paar Schrammen keine Schäden davongetragen.“

Maria, 16 Jahre: „Meine Schwester ist einmal beim Reiten vom Pferd gefallen, einfach so, obwohl das Pferd nur im Schritttempo gegangen ist. An diesem Tag war es sehr heiß, es muss die Hitze gewesen sein – sie hatte wohl einen Sonnenstich. Wir haben sie stabilisiert und dann kam die ins Krankenhaus – glücklicherweise war es nur eine leichte Gehirnerschütterung!“

Unfälle im Haushalt

Haben Sie sich noch nie den Zeh verstaucht, weil da Rattanmöbel im Weg standen? Ganz plötzlich, ohne Vorwarnung. Oder sich verbrannt, weil die Herdplatte seltsamerweise doch noch heiß war, oder sich beim Kartoffelschälen geschnitten? Verbrüht, geprellt, von der Leiter gefallen?

Die meisten Unfälle passieren nun mal im Haushalt. Daran haben Rattan Möbel nun gewiß keine Schuld. Aber wir verbringen eben einen erheblichen Teil unserer Zeit zu Hause, wo es haufenweise Gelegenheiten gibt, zu Schaden zu kommen.

Außerdem ist man zu Hause eher entspannt als in der Arbeit oder auf der Straße, man paßt nicht so gut auf. Daher ist es nicht verwunderlich, daß es im Haushalt sogar mehr Todesfälle gibt als im Straßenverkehr: Etwa sechseinhalbtausend Menschen kommen in Deutschland jährlich zu Hause um, im Straßenverkehr gut Tausend weniger. Allerdings sinkt die Zahl der Verkehrstoten kontinuierlich, während die Zahl der Todesfälle zu Hause stetig ansteigt.

Aber so schlimm wird es ja nicht gleich enden, bloß weil man über Rattan Moebel stolpert. Die überwiegende Zahl der Verletzungen basiert natürlich auf den üblichen Verdächtigen: Kabel werden zu Stolperfallen, die selbstgemachte Reparatur führt zu Stromschlägen, die Leiter wackelt.

Nun kann man die absolute Sicherheit zu Hause selbstverständlich nicht erreichen. Wichtig ist deshalb die Frage: Wie gehe ich damit um, wenn etwas passiert ist? Wenn Ihr Kind, Ihr Partner, Ihr Besuch plötzlich mit Verätzungen aus der Küche gelaufen kommt? Ohne erste Hilfe-Kenntnisse kann das eine furchtbare, hilflose Situation sein.

Am gefährlichsten ist es statistisch in der Küche. Logisch, denn dort geht man relativ oft hin. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Flur und Bad.

Die Art der Unfälle zu Hause sind auch jahreszeitlich unterschiedlich. Die Zahl der Verbrennungen, Erstickungen etc. steigt in der Weihnachtszeit mit der Zahl der Wohnungsbrände an. Im Sommer dagegen sind Unfälle beim Grillen führend, z.B. wenn man zu spät dran ist, die Gäste kommen schon!, und man gießt deshalb eine erhebliche Menge Brandbeschleuniger dazu.

Auch der Frühjahrsputz macht sich bemerkbar: Nicht nur durch Hexenschuß vom Putzen, sondern auch durch falsches Trittwerk. Oder kennen Sie das nicht? „Ach, für die eine Stelle da oben brauch ich doch nicht extra die Leiter!“

Unfälle bei der Gartenarbeit

Die meisten Unfälle ereignen sich bekanntermaßen im Privathaushalt. Hierbei stehen an erster Stelle Fälle wie zum Beispiel Stürze über im Weg liegende Kabel, kleine Schnittwunden oder Stürze von der Hausleiter. Es gibt eine Vielzahl an Gefahrenherden im Privathaushalt. Einer davon ist die Gartenarbeit.

Auch im Bereich Gartenarbeit kann man sich schnell verletzen. Einige Verletzungen können vermieden werden, wenn man präventiv die richtige Arbeitskleidung beim Gärtnern tragen würde, wie zum Beispiel Arbeitshandschuhe, einen Helm oder eine Schürze. Durch das Tragen der Arbeitshandschuhe könnten beispielsweise kleine Schnittwunden und Schürfwunden vermieden werden, die man sich beim Schneiden von Rosenbüschen oder von Obstbäumen zusetzen kann.

Wer in seinem Garten selbst Holz hackt oder gar größere Holzstücke mit einer elektrischen Kreissäge zurecht schneidet, für den ist die richtige Arbeitskleidung unbedingt erforderlich. Bei der Arbeit mit der Kreissäge sind auch Ohrenschützer und eine Schutzbrille zu tragen, um Gehörschäden zu vermeiden. Durch das Tragen der Brille gelangen keine Holzsplitter in die Augen.

Für alle Fälle sollte im Gartenhaus, in der Scheune oder in Reichweite auch immer eine Erste – Hilfe – Kasten untergebracht sein, den man benutzen kann, wenn es ernst wird. Bitte prüfen Sie auch regelmäßig die Haltbarkeit der Materialien in diesem Kasten. Vor allem sollte Ihr Erste – Hilfe – Kasten Verbandszeug, Pflaster und Desinfektionsspray enthalten, wenn Sie im Garten arbeiten, da man dort leicht dreckig wird oder auch Schmutz in die Wunde kommen kann.

Gartenhäuser an sich können aber auch zu einer Gefahrenquelle werden. Manchmal nisten sich dort Wespen oder Hornissen ein und bauen dort ihre Nester. Seien Sie vorsichtig! Hornissennester darf man übrigens nicht zerstören, diese Tiere stehen unter Naturschutz! Informieren Sie bitte die Feuerwehr, um sich und die Tiere nicht ernsthaft zu verletzen

Bitte achten Sie auch darauf, festes Schuhwerk zu tragen, wenn Sie im Garten tätig sind. Es ist schnell passiert, dass man mit Sandalen ausrutscht und ungünstig fällt. Gerade ältere Menschen sollten diesen Rat beherzigen. Und noch ein Rat für ältere Menschen: Bitte informieren Sie immer jemanden darüber, wenn Sie in den Garten oder in das Gartenhaus gehen! Falls Ihnen etwas passiert (Schlaganfall, Hitzeschock), können Ihnen die Verwandten / Nachbarn eher helfen und vielleicht Ihr Leben retten!

Nachsorge bei der Fußball-WM

Die deutsche Fußballnationalmannschaft hat es mittlerweile bis ins Halbfinale geschafft und Fans auf deutschen Straßen feiern mit ihren Helden. Leider gehen mit jedem Spiel auch immer Unfälle und Sachbeschädigungen einher. Die Notrufnummern von Polizei und Feuerwehr sind während dieser Zeit besonders stark beansprucht. Auch Hausverwaltungen von direkt an Fanmeilen liegenden Häusern haben nach den Spielen allerhand Aufräumarbeiten zu erledigen.

Erste-Hilfe wird vor allem aufgrund der zunehmenden Hitze und damit einhergehenden Schwächeanfällen nötig. Auch Schlaganfälle kommen statistisch gesehen während aufregender Fußballspiele häufiger vor als zu spielfreien Tagen. Viele Fans trinken zu wenig Wasser, zu viel Alkohol oder beides zusammen und landen dann früher oder später im Krankenwagen oder im Rettungszelt. Auch Unfälle mit Feuerwerkskörpern oder Verletzungen aufgrund von Autokorsos wurden bisher berichtet.

Aber nicht nur die üblichen professionellen Helfer sind momentan gefragt. Auch die eine oder andere Hausverwaltung wurde von umherziehenden „Fans“ zwar nicht zur Erst-Hilfe, aber immerhin zur Nachsorge ihrer verwalteten Einrichtung gezwungen. Denn Sachbeschädigungen oder Verwüstungen des Gartens interessieren zunächst einmal die Verantwortlichen bei der Hausverwaltung.

Als hätten die, ohnehin mit zahlreichen Aufgaben beschäftigten Hausverwalter nicht schon genug Aufgabenbereiche wie beispielsweise die Erstellung der jährlichen Nebenkostenabrechnungen, Buchführung, Wohnungsabnahmen, Neuvermietung und noch viele weitere mehr, müssen sie sich jetzt auch noch um die Hinterlassenschaften einiger schwarzer Schafe kümmern. Im Rahmen einer Marketingkampagne sollte der DFB Werbeartikel versenden. Am Besten an die armen und geplagten Hausverwalter – sozusagen als Unterstützung. 

Letztendlich haben viele Leute Spaß an der Fußball-WM, ein Paar davon scheinen aber zu vergessen, dass Hilfskräfte, Hausverwalter oder Müllabfuhr gerade in dieser Zeit besonders viele Aufgaben zu erfüllen haben. Daher wird um etwas mehr Rücksicht auf die, im Hintergrund agierenden Helferlein gebeten, sodass auch diese nicht ganz und gar auf den Genuss des Spektakels verzichten müssen.

Damit hoffen wir weiterhin auf gute Fußballspiele, unbeschädigte Häuser und maßvollen Alkoholgenuss. Denn nicht nur Erste-Hilfe, sondern auch Nachsorge kann sehr zeit-, sowie kostenintensiv werden. Bei speziellen Fragen zur Gebäudereinigung wenden sie sich bitte an ihre Hausverwaltung.

Interesse, zu helfen, kann bereits in der Kindheit entstehen

Im Gespräch mit vielen Rettungssanitätern, Ärzten und anderen Berufsgruppen, die sich auf das medizinische Helfen spezialisiert haben, erfahre ich immer wieder, dass das Interesse anderen zu helfen bei denen, die diese Berufe ausüben, bereits im Kindes- und Jugendalter geweckt wurde. So spielten einige bereits als Kinder mit Playmobil am liebsten auf der Krankenstation oder wollten sich ein solches Boot kaufen (das Rettungsboot aus dem Spielesortiment).

Ich finde dies bemerkenswert, vor allem deshalb, weil man immer wieder über die Bedeutung des kindlichen Spiels spricht. Denn schließlich verarbeiten Kinder im Spiel nicht nur das, was sie erlebt haben, sondern sie gehen auch ganz gezielt ihren Interessen nach. In den Fällen der medizinischen Fachkräfte war dies wohl, anderen zu helfen und dafür zu sorgen, dass es ihnen wieder besser geht. Die Frauen berichten, dass sie oft mit Puppen gespielt haben, die vielleicht nur noch ein Auge hatten und die sie dann fürsorglich gepflegt haben.

Männer hingegen fühlten sich dann eher zu den Helikoptern und den Rettungsbooten hingezogen und simulierten spannende Rettungsaktionen. Doch dafür mussten deren Eltern natürlich erst das passende Boot kaufen – in diesem Fall das Rettungsboot. Natürlich haben viele Kinder auch mit anderen Kindern gemeinsam diese packenden Geschichten nachgespielt, sei es mit den Spielfiguren oder im Rollenspiel als eigene Darsteller. Häufig sollen solche Geschichten (z.B. dass eine Person krank war und die andere sie umsorgten) auch in Rollenspielen wie etwa „Mutter, Vater, Kind“ vorgekommen sein.

Im Jugendalter wurde dieses Interesse dann noch greifbarer und viele schauten sich Arztserien an oder traten gleich einem gemeinnützigen Verein bei wie beispielsweise der freiwilligen Feuerwehr oder dem Deutschen Roten Kreuz. Hier konnten die Jugendlichen dann das nötige Fachwissen und die geeigneten Handgriffe erlernen. Nun stand dem tatsächlichen Helfen von Menschen nichts mehr im Wege. Viele schlugen auch beruflich eine solche Laufbahn ein und sind nun Sanitäter, Mediziner oder Pflegepersonal.

Im Zweifelsfall hilft das Internet

Bei vielen von uns ist der letzte Erste – Hilfe – Kurs bereits eine Zeit lang her. Daher kann es schon einmal vorkommen, dass wir uns nicht ganz sicher sind, ob wir alle erforderlichen Maßnahmen der Ersten Hilfe noch korrekt beherrschen. In manchen Haushalten kleben daher kleine Stichwortzettel direkt neben dem Verbandskasten. Hier wird in aller Kürze erklärt, was man zum Beispiel bei einer Schnittverletzung tun muss.

Diese Anweisungen können Sie in medizinischen Einrichtungen oder aber auch im Internet bekommen. Nicht umsonst habe ich hier auf meiner Seite die Erste – Hilfe – Maßnahmen bereits beschrieben. Sie können sich daraus einen Stichwortzettel zusammenstellen. Tun Sie dies am besten gleich, damit Sie nicht im Notfall ratlos sind. Dann nützt Ihnen auch das schnellste DSL nichts mehr!

Wer sich ganz unsicher ist, dem bringt das Internet eine Menge. Es ist mittlerweile eines der wichtigsten Medien der Kommunikation. Natürlich stehen die Informationen über Erste Hilfe jederzeit im Internet bereit, man kann daher ständig darauf zugreifen oder sich in Foren über gemachte Erfahrungen austauschen. Auch findet man dort meist Anleitungen mit Bild, zum Beispiel für die Ausführung einer stabilen Seitenlage. Damit kann man deren Ablauf zu Hause einmal „trocken“ üben, um dann im Ernstfall auf alles vorbereitet zu sein.

Wer einen großen Nachholbedarf in Sachen Erste – Hilfe – Maßnahmen bei sich selbst bemerkt, sollte über die Auffrischung des Erste – Hilfe- Kurses nachdenken. Auch hierbei werden Sie im Internet fündig. Zum Beispiel können Sie auf der Seite Ihres Gesundheitsamtes nachlesen, wann dort die nächsten Kurse für Neulinge und die Auffrischungs – Kurse abgehalten werden.

Über das Internet können Sie sich auch neue Erste Hilfe – Kästen bestellen, falls Ihrer zu Hause abgelaufen ist oder Sie noch gar keinen zu Hause haben. Natürlich geht dies auch ohne DSL und Internet im Allgemeinen: Ihren Erste – Hilfe- Kasten können Sie zum Beispiel im Baumarkt erwerben.