Hygiene auch im Notfall beachten

Es liegt in der Natur das Notfalls, dass er unerwartet eintritt. Oft geht es dann drunter und drüber, was muss zu erst gemacht werden, Hilfe holen oder selber Ersthilfe leisten? Andere Anwesende um Unterstützung bitten oder wegschicken, um dem Betroffenen mehr Privatsphäre zu bieten und ungestörter helfen zu können? Jeder Handgriff muss jetzt sitzen, Fahrlässigkeit kann schwerwiegende Folgen haben. Dennoch gibt es gewisse Dinge, die während eines Notfalls unbedingt beachtet werden müssen, Hygiene gehört dazu.

Sicherheit für Helfer und Patient

Nicht selten beginnt ein Notfall dadurch, das ein Mensch einfach umkippt. Zufällige Zeugen sind dann überfordert: handelt es sich um einen Herzinfarkt oder “nur” um einen leichten Kreislaufzusammenbruch? Ist es eine Fehlfunktion des Organismus, etwa durch Vitaminmangel oder Übermüdung oder doch etwas ansteckendes? So lange niemand weiß, was den Zwischenfall herbeigeführt hat, ist äußerste Vorsicht geboten. Kontakt mit Körperflüssigkeiten wie Speichel oder Blut sollten vermieden werden, schon kleine Tröpfchen können manche Krankheiten übertragen. Aber auch umgekehrt kann der Helfer eine Gefahr für den Betroffenen darstellen. Wer beispielsweise offene Wunden nur notdürftig abdeckt, kann dazu beitragen, dass sich aus einer harmlosen Brandblase oder Schnittverletzung eine schmerzhafte Entzündung entwickelt.

Bakterien und Keime einschränken

Um Ansteckungen und Verunreinigungen zu vermeiden, ist Hygiene geboten. In jeden Notfallkasten gehören daher Untersuchungshandschuhe, wie man sie auch online kaufen kann: http://www.medishop-24.com/Untersuchungs-Handschuhe. Sie verhindern Hautkontakt und auch Körperflüssigkeiten können nicht durch sie durchdringen. Desinfektionsmittel gibt es zum Glück bereits in vielen Hausapotheken. Offene Verletzungen sollten unbedingt gründlich gereinigt werden, bevor man sie verbindet. Es versteht sich von selbst, dass steril verpacktes Verbandsmaterial besser geeignet ist, als Toilettenpapier oder Stofffetzen, um Blutungen zu stillen. Nur wenn partout nichts anderes erreichbar ist, darf auf solche Notlösungen zurückgegriffen werden. Wer einen Verbandskasten in der Nähe hat, sollte lieber auf dessen Inhalt setzen und auch dafür sorgen, dass es in der Notfallapotheke zu Hause oder im Büro Mittel gibt, um Hygiene sicherzustellen.