Interesse, zu helfen, kann bereits in der Kindheit entstehen

Im Gespräch mit vielen Rettungssanitätern, Ärzten und anderen Berufsgruppen, die sich auf das medizinische Helfen spezialisiert haben, erfahre ich immer wieder, dass das Interesse anderen zu helfen bei denen, die diese Berufe ausüben, bereits im Kindes- und Jugendalter geweckt wurde. So spielten einige bereits als Kinder mit Playmobil am liebsten auf der Krankenstation oder wollten sich ein solches Boot kaufen (das Rettungsboot aus dem Spielesortiment).

Ich finde dies bemerkenswert, vor allem deshalb, weil man immer wieder über die Bedeutung des kindlichen Spiels spricht. Denn schließlich verarbeiten Kinder im Spiel nicht nur das, was sie erlebt haben, sondern sie gehen auch ganz gezielt ihren Interessen nach. In den Fällen der medizinischen Fachkräfte war dies wohl, anderen zu helfen und dafür zu sorgen, dass es ihnen wieder besser geht. Die Frauen berichten, dass sie oft mit Puppen gespielt haben, die vielleicht nur noch ein Auge hatten und die sie dann fürsorglich gepflegt haben.

Männer hingegen fühlten sich dann eher zu den Helikoptern und den Rettungsbooten hingezogen und simulierten spannende Rettungsaktionen. Doch dafür mussten deren Eltern natürlich erst das passende Boot kaufen – in diesem Fall das Rettungsboot. Natürlich haben viele Kinder auch mit anderen Kindern gemeinsam diese packenden Geschichten nachgespielt, sei es mit den Spielfiguren oder im Rollenspiel als eigene Darsteller. Häufig sollen solche Geschichten (z.B. dass eine Person krank war und die andere sie umsorgten) auch in Rollenspielen wie etwa „Mutter, Vater, Kind“ vorgekommen sein.

Im Jugendalter wurde dieses Interesse dann noch greifbarer und viele schauten sich Arztserien an oder traten gleich einem gemeinnützigen Verein bei wie beispielsweise der freiwilligen Feuerwehr oder dem Deutschen Roten Kreuz. Hier konnten die Jugendlichen dann das nötige Fachwissen und die geeigneten Handgriffe erlernen. Nun stand dem tatsächlichen Helfen von Menschen nichts mehr im Wege. Viele schlugen auch beruflich eine solche Laufbahn ein und sind nun Sanitäter, Mediziner oder Pflegepersonal.

Im Zweifelsfall hilft das Internet

Bei vielen von uns ist der letzte Erste – Hilfe – Kurs bereits eine Zeit lang her. Daher kann es schon einmal vorkommen, dass wir uns nicht ganz sicher sind, ob wir alle erforderlichen Maßnahmen der Ersten Hilfe noch korrekt beherrschen. In manchen Haushalten kleben daher kleine Stichwortzettel direkt neben dem Verbandskasten. Hier wird in aller Kürze erklärt, was man zum Beispiel bei einer Schnittverletzung tun muss.

Diese Anweisungen können Sie in medizinischen Einrichtungen oder aber auch im Internet bekommen. Nicht umsonst habe ich hier auf meiner Seite die Erste – Hilfe – Maßnahmen bereits beschrieben. Sie können sich daraus einen Stichwortzettel zusammenstellen. Tun Sie dies am besten gleich, damit Sie nicht im Notfall ratlos sind. Dann nützt Ihnen auch das schnellste DSL nichts mehr!

Wer sich ganz unsicher ist, dem bringt das Internet eine Menge. Es ist mittlerweile eines der wichtigsten Medien der Kommunikation. Natürlich stehen die Informationen über Erste Hilfe jederzeit im Internet bereit, man kann daher ständig darauf zugreifen oder sich in Foren über gemachte Erfahrungen austauschen. Auch findet man dort meist Anleitungen mit Bild, zum Beispiel für die Ausführung einer stabilen Seitenlage. Damit kann man deren Ablauf zu Hause einmal „trocken“ üben, um dann im Ernstfall auf alles vorbereitet zu sein.

Wer einen großen Nachholbedarf in Sachen Erste – Hilfe – Maßnahmen bei sich selbst bemerkt, sollte über die Auffrischung des Erste – Hilfe- Kurses nachdenken. Auch hierbei werden Sie im Internet fündig. Zum Beispiel können Sie auf der Seite Ihres Gesundheitsamtes nachlesen, wann dort die nächsten Kurse für Neulinge und die Auffrischungs – Kurse abgehalten werden.

Über das Internet können Sie sich auch neue Erste Hilfe – Kästen bestellen, falls Ihrer zu Hause abgelaufen ist oder Sie noch gar keinen zu Hause haben. Natürlich geht dies auch ohne DSL und Internet im Allgemeinen: Ihren Erste – Hilfe- Kasten können Sie zum Beispiel im Baumarkt erwerben.

Hilfsbereitschaft bei Kindern fördern

Interesse, zu helfen, kann bereits in der Kindheit entstehen

Im Gespräch mit vielen Rettungssanitätern, Ärzten und anderen Berufsgruppen, die sich auf das medizinische Helfen spezialisiert haben, erfahre ich immer wieder, dass das Interesse anderen zu helfen bei denen, die diese Berufe ausüben, bereits im Kindes- und Jugendalter geweckt wurde. So spielten einige bereits als Kinder mit Playmobil am liebsten auf der Krankenstation oder wollten sich Boot kaufen – das Rettungsboot aus dem Spielesortiment ist besondert beliebt.

Ich finde dies bemerkenswert, vor allem deshalb, weil man immer wieder über die Bedeutung des kindlichen Spiels spricht. Denn schließlich verarbeiten Kinder im Spiel nicht nur das, was sie erlebt haben, sondern sie gehen auch ganz gezielt ihren Interessen nach. In den Fällen der medizinischen Fachkräfte war dies wohl, anderen zu helfen und dafür zu sorgen, dass es ihnen wieder besser geht. Die Frauen berichten, dass sie oft mit Puppen gespielt haben, die vielleicht nur noch ein Auge hatten und die sie dann fürsorglich gepflegt haben.

Männer hingegen fühlten sich dann eher zu den Helikoptern und den Rettungsbooten hingezogen und simulierten spannende Rettungsaktionen. Doch dafür mussten deren Eltern natürlich erst das passende Boot kaufen – in diesem Fall das Rettungsboot. Natürlich haben viele Kinder auch mit anderen Kindern gemeinsam diese packenden Geschichten nachgespielt, sei es mit den Spielfiguren oder im Rollenspiel als eigene Darsteller. Häufig sollen solche Geschichten (z.B. dass eine Person krank war und die andere sie umsorgten) auch in Rollenspielen wie etwa „Mutter, Vater, Kind“ vorgekommen sein.

Im Jugendalter wurde dieses Interesse dann noch greifbarer und viele schauten sich Arztserien an oder traten gleich einem gemeinnützigen Verein bei wie beispielsweise der freiwilligen Feuerwehr oder dem Deutschen Roten Kreuz. Hier konnten die Jugendlichen dann das nötige Fachwissen und die geeigneten Handgriffe erlernen. Nun stand dem tatsächlichen Helfen von Menschen nichts mehr im Wege. Viele schlugen auch beruflich eine solche Laufbahn ein und sind nun Sanitäter, Mediziner oder Pflegepersonal.

Gehhilfen für mehr Mobilität

Gehhilfe

Die Gehhilfe ist für Menschen mit leichten Gehbehinderungen oft das Tor zur Außenwelt. Ist die Mobilität eines Menschen durch alters-, unfall- oder krankheitsbedingte Probleme im Bewegungsapparat eingeschränkt, hat dies weitreichende Folgen für den Betroffenen. Nicht nur, dass das Gehen an sich schwerfällt oder schmerzbedingt nahezu unmöglich wird, auch der Kontakt zur Außenwelt wird abhängig von der Unterstützung und Hilfe anderer.

Diese Abhängigkeit schmerzt viele Betroffene oft mehr, als die eingeschränkte Mobilität. Die Tatsache, dass man nach all den Jahren plötzlich Hilfe für die täglichen Einkäufe und Unternehmungen benötigt und entsprechend nur noch begrenzt am aktiven Leben außerhalb der eigenen vier Wände teilnehmen kann, schmerzt gerade aktive Menschen, die von Gehbehinderungen betroffen werden. Gehhilfen geben bei vielen Formen von Gehbehinderungen ein Stück Mobilität zurück oder helfen diese zumindest in Teilen zu erhalten.

Individuelle Gehhilfe für den persönlichen Bedarf

Die richtige Gehhilfe unterstützt den Betroffenen je nach Bedarf: Krücken und Gehstöcke unterstützen dabei, bestimmte Gelenke oder Körperpartien weniger mit dem Eigengewicht des Patienten zu belasten. Rollatoren und Gehwagen helfen bei einem Halten des Gleichgewichtes und entlasten ebenfalls vom Eigengewicht. Gleichzeitig bieten sie mehr Stabilität auf unebenen Flächen.

Die richtige Gehhilfe wird gemeinsam mit Arzt und Sanitätshaus gefunden. Eine gute Beratung und die individuelle Betreuung beim Ausprobieren der richtigen Gehhilfe sind grundlegend für den späteren Erfolg, der dem Betroffenen hilft, sein Leben zumindest in Teilen wieder unabhängiger zu gestalten.

Die Krankenkasse als Partner bei der Wahl der Gehhilfe

Medizinisch betrachtet gehören Gehhilfen zu den sogenannten Hilfsmitteln im Rahmen der Rehabilitation, was bedeutet, dass Gehhilfen grundlegend zum Leistungskatalog der Krankenkassen gehören, die Kosten für selbige entsprechend bei Bedarf übernommen werden.

Zu den Varianten der Gehhilfe zählen Krücken und Gehstöcke, Gehhilfen als Gestelle (starr oder mit Rollen) sowie verschiedene Formen des sogenannten Gehwagens, die bisweilen mit einem Korb oder einem Sitz für kurze Ruhepausen ausgestattet sind.

Foto: Euthymia – Fotolia

Erste Hilfe und WoW

Das Thema Erste Hilfe hat sich auch in der Computerspiel – Szene ausgebreitet und eine Wichtigkeit für alle die erlangt, die sich gerne mit Rollenspielen beschäftigen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Rollenspiel World of Warcraft (WoW). Hier ist das Spielziel, mit einem selbst erschaffenen Charakter durch eine Welt voller Gefahren zu gelangen, die man bekämpfen muss, um seinen Auftrag zu erfüllen (eine Prinzessin befreien oder etwas ähnliches).  Man kann sich dieser Gefahr auch in einer Gruppe stellen, welche auch „Fraktion“ genannt wird. Vorweg meine ich keine Brustvergrößerung wie sie anscheinend alle weiblichen Charaktermodelle in MMORPGs erhalten zu haben scheinen.

Ganz allgemein kann man wohl sagen, dass WoW wie alle anderen Computerrollenspiele auf der Basis der früheren Pen&Paper – Rollenspiele basiert, zum Beispiel „Das Schwarze Auge“ oder „Dungeons & Dragons“. Bei diesen Spielen begab man sich mit seinem erstellten Charakter in eine Fantasiewelt, z.B. eine Welt, die etwa im Mittelalter spielte, in der es viele Zauberer, Hexen oder Drachen gab, welche man bekämpfen musste. Man schloss sich einer bestehenden Gruppe an und durch taktisches Geschick versuchten alle Gruppenmitglieder, ihre Fähigkeiten so gut miteinander zu kombinieren, dass der Auftrag (zum Beispiel eine Prinzessin aus den Klauen eines Drachen zu retten oder einen bösen Magier zu vernichten) gelingen könne. Diese Spiele wurden ohne technische Hilfsmittel ausgeführt und basierten auf einem Erzählersystem. Der Erzähler führte durch die Geschichte und die Spieler handelten im Sinne ihres erstellten Charakters.

Nun wurde das Ganze für PCs programmiert und diese Spiele erfreuen sich großer Beliebtheit. World of Warcraft oder Neverwinter Nights 2 sind solche beliebten Rollenspiele. Das Thema Erste Hilfe kommt hier zum Einsatz, wenn eine der Figuren verwundet wurde. Jeder Spieler hat zwar die Möglichkeit, sich im Spiel selbst zu heilen, es ist jedoch anzumerken, dass es gewisse Spielerklassen gibt, die diese Heilkunst besser beherrschen als andere, zum Beispiel Kleriker oder Paladine, sowie ein Magier / Heiler. Außerdem ist es einem Spieler, wenn er bewusstlos ist, auch nicht möglich, sich selbst zu heilen. Für WoW gibt es sogar einen Erste Hilfe Guide, bei dem man Tricks zur Verbesserung der Fähigkeiten nachlesen kann. Je nach Talent kann man etwa einen WoW Erste Hilfe Froststoffverband herstellen und ihn einem Verletzten umlegen.

WOW inzwischen als eines der erfolgreichsten Online Spiele aller Zeiten etabliert. Doch wo Licht da auch Schatten und so gibt es nicht nur positive Meldungen zu diesem Spiel. Ganz im Gegenteil – bei 9 Millionen aktiven Abonennten (Stand 2009) ist nicht unerheblicher Teil süchtig nach diesem Spiel. Dies resultiert teilweise in dramatischen Veränderungen der Persönlichkeit, Vernachlässigung der sozialen und beruflichen Verhältnisse, Vereinsamung und psychischen Problemen. Bedingt durch die Tatsache, dass einige Aufgaben innerhalb des Spieles nur in stundenlanger Zusammenarbeit mit anderen Mitspielern vollbracht werden können passieren auch ständig Unfälle im Haushalt und teilweise mussten vollkommen augetrocknete, unterernährte Spieler mit erster Hilfe behandelt werden. Gegen die Langzeitfolgen wie Unterernährung oder Übergewicht kann nur noch professionelle Hilfe beispielsweise um wieder abnehmen zu können in Anspruch genommen werden.

Erste – Hilfe – Set hilft Eltern und Kindern unterwegs

Welche Eltern kennen das nicht: Man ist mit den Kindern unterwegs, zum Beispiel auf dem Spielplatz oder man unternimmt eine Radtour. Auf einmal passiert es: Das Kind stürzt vom Fahrrad oder verletzt sich auf andere Art und Weise. Oft geht dies so schnell, dass die Eltern sogar dann nicht mehr rechtzeitig reagieren können, wenn sie direkt neben dem Kind stehen. Durch die Verletzung steht das Kind unter Schock und es hat Schmerzen. Was nun?

In diesem Falle ist es immer sinnvoll, zumindest das Nötigste an Erste – Hilfe – Utensilien dabei zu haben. Diese kann man in einer extra dafür vorgesehen Tasche (in der Regel so groß wie eine kleine Wickeltasche) oder gut verpackt, zum Beispiel in der Wickeltasche mit sich tragen. Wer diese Gegenstände mit sich führt, den kann so schnell nichts erschüttern. Wie sie die betreffenden Wunden verarzten können, habe ich bereits eingehend erklärt. Aus diesem Grund habe ich hier noch Ratschläge von anderen Eltern für Sie zusammengestellt:

Richard, 37 Jahre: „Bei meinen zwei lebhaften Jungs ist es eigentlich an der Tagesordnung, dass sich einer verletzt. Aus diesem Grund packe ich immer Kinderpflaster und Desinfektionsmittel ein. Natürlich sind sie auch gegen Wundstarrkrampf geimpft! Meist holen sich die beiden irgendwo ein paar Kratzer oder Schrammen. Am Anfang hatten sie Angst vor dem Desinfektionsmittel, mittlerweile haben sie sich aber daran gewöhnt. Sprüche wie ‚Ein Indianer kennt keinen Schmerz!‘ gibt es bei mir nicht – auch Männer dürfen weinen, wenn ihnen danach ist!!“

Beate und Ulla (beide 29 Jahre): „Wir gehen meistens mit unseren Kindern gemeinsam auf den Spielplatz. Zuvor sprechen wir uns ab, sodass eine von uns die Erste-Hilfe-Sachen mitnimmt und die andere kümmert sich um die Verpflegung, denn wir bleiben oft stundenlang dort. Kleine Wunden können wir auf diese Weise schnell versorgen.“

Erste – Hilfe – Maßnahmen: Vergiftungen

Vergiftungen kommen häufig bei Selbstmördern oder bei (Klein)Kindern vor. Gerade Kinder sind davon betroffen, zum Beispiel, wenn Sie im Garten spielen und giftige Pflanzen / Pilze in den Mund nehmen oder gar essen. Um Vergiftungen bei Kindern zu vermeiden, lohnt es sich, mit Kindern darüber zu sprechen, welche Pflanzen giftig sind und welche nicht.

Symptome von Vergiftungen:
Das Opfer klagt über Übelkeit, plötzlich auftretende Bauchschmerzen, Durchfall oder es muss sich Erbrechen. Auch Kopfschmerzen oder ein Schwindelgefühl können sich einstellen. Das Bewusstsein des Opfers ist getrübt oder es wird sogar bewusstlos. Nicht selten verfällt das Opfer aufgrund der Erregung in einen Schock, wodurch auch die Atmung gestört wird. Es kann auch zu Atem – oder Herz – Kreislauf – Stillstand kommen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob der Betroffene wirklich vergiftet ist, befragen Sie Augenzeugen oder suchen Sie Hinweise, zum Beispiel Medikamente, Behältnisse oder Giftreste. Beachten Sie, dass nicht immer alle Merkmale auftreten müssen, die Sie mit einer Vergiftung verbinden. Es ist also hier besonders wichtig, die Situation gut zu überprüfen.

Erste – Hilfe – Maßnahmen bei Vergiftungen:
Kontrollieren Sie die Lebenszeichen des Opfers.
Hat es das Bewusstsein verloren, verständigen Sie umgehend den Notarzt!
Atmet das Opfer, so bringen Sie es in die stabile Seitenlage!
Schauen Sie sich nach Giftresten (Hinweisen darüber) oder nach Erbrochenem um!

In manchen Fällen gibt es weitere notwendige Maßnahmen bei Vergiftungen. Deswegen möchte ich kurz auf sie eingehen:
Vergiftungen über die Atemwege:
Bringen Sie den Betroffenen in Sicherheit – verlassen Sie die mit ihm Gefahrensituation! Achten Sie dabei stets auf Ihre eigene Sicherheit!

Hilfe beim Erbrechen:
Wenn der Vergiftete sitzt: Beugen Sie seinen Kopf nach Vorne und halten Sie mit einer Hand seine Stirn fest. Halten Sie mit einer freien Hand ein Gefäß dicht unter den Mund.
Wenn der Vergiftete liegt: Drehen Sie seinen Kopf zur Seite. Halten Sie mit der anderen Hand das Gefäß unter den Mund.

TIPP für Eltern:
Um in Gefahrensituationen entsprechend schnell und professionell handeln zu können, sollten Sie sich, vor allem wenn sich Kinder im Haushalt befinden, entsprechende Telefonnummern sichtbar aufschreiben. Achten Sie dabei darauf, dass die Nummern immer gut zu finden sowie lesbar sind und beispielsweise nicht durch Kinderspielzeug verdeckt werden.

Erste – Hilfe – Maßnahmen: Verbrennungen

Unter Verbrennungen bzw. Verbrühungen versteht man schwere Schädigungen der Haut und auch tiefer liegender Gewebe, die durch Hitze ausgelöst wurden. Verbrennungen und Verbrühungen haben nachhaltige Auswirkungen auf den gesamten menschlichen Organismus zur Folge, da seine vitalen Funktionen somit gestört sind. Sind die Schäden des Gewebes tiefer liegend, macht sich dies immer durch Hautrötung oder Blasenbildung der angrenzenden Hautbezirke bemerkbar. Ausgedehnte Brandwunden sind für einen großen Verlust an Gewebeflüssigkeit des Körpers verantwortlich, welcher zu einem Schock des Unfallopfers führen kann. Befindet sich der Verletzte in einem Schockzustand, wird der Verbrennungsschmerz verstärkt wahrgenommen.

Was Sie auch wissen sollten: Wenn sich die Wunde des Verletzten infiziert, kann dies evtl. zu einer verzögerten Wundheilung führen. Außerdem kann es zu Atemstörungen kommen, wenn das Opfer im Moment der Hitzeeinwirkung eingeatmet hat. Diese Atemstörungen werden durch die erlangten Verbrennungen im Rachen, Kehlkopfbereich und Mund verursacht.

Symptome für eine Verbrennung und Verbrühung:
Schmerz
Gewebeschädigungen sind tiefer gehend
Blasenbildung der Haut
Hautrötung

ACHTUNG: Das Brennen der eigenen Kleidung verursacht Panik beim Betroffenen . In der Angst läuft er davon, was den Brand fördert (Sauerstoff).

Erste – Hilfe – Maßnahmen bei Verbrennungen / Verbrühungen:
Kleiderbrände sofort löschen, indem Sie:
Die brennende Person aufhalten
Eine Wolldecke zum Löschen so halten, dass Sie sich dabei nicht selbst verbrennen
Die Decke um den Hals des Betroffenen ganz dicht abschließen.

Legen Sie den Betroffenen danach auf den Boden und streifen Sie die Decke vom Hals in Richtung Füße vorsichtig ab. Richten Sie den Feuerlöscher nicht auf das Gesicht des Opfers (manche darf man nicht zum Löschen brennender Menschen nutzen, sie sind gekennzeichnet!).
Kontrollieren Sie andauernd die Lebenszeichen des Opfers!
Verwenden Sie keine Hausmittel (der Arzt muss die Wunde unversehrt sehen!)
Bekämpfen Sie den Schock mit den gelernten Maßnahmen.
Bei Verbrennungen: Tauchen Sie die Gliedmaßen in kaltes Wasser ein oder halten Sie sie unter fließendes Wasser, bis der Schmerz weniger wird (mindestens 15 Minuten)
Bei Verbrühungen: Entfernen Sie die Kleidung schnell, ohne dass Sie die Kaltwasseranwendung aufhalten
Bedecken Sie die Wunde mit keimfreien Verbandtüchern.

Erste – Hilfe – Maßnahmen

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen in Kürze die Maßnahmen der Ersten Hilfe vorstellen. Ich bin selbst ehrenamtlicher Rettungssanitäter. Daher liegt mir diese Sache besonders am Herzen. Ich beziehe mich nun auf die Kurse des DRK. Die DRK – Erste Hilfe arbeitet mit dem Maskottchen HELD. Dieser Name ist recht optimistisch und man kann ihn sich leicht merken, denn jeder Helfer, der zur Tat schreitet, ist schließlich auch ein Held. Diese vier Buchstaben stehen für die Art der Maßnahmen, die man vor Ort leisten sollte:

H – Hilfe rufen (wie genau, erkläre ich noch)
E – Ermutigen und trösten (und selbst ruhig bleiben!!)
L – Lebenswichtige Funktionen (Atmung, Herzschlag) kontrollieren
D – Decke unter- und überlegen (das Verletzte kühlt sonst aus)

Wenn Sie dies befolgen und dabei noch auf die grundsätzlichen Verhaltensregeln bei der Ersten Hilfe eingehen, haben Sie schon gute Arbeit geleistet:

1. Bleiben Sie ruhig. Beruhigen Sie den Betroffenen und verschaffen Sie sich ein Bild der Unfallsituation
2. Binden Sie Umstehende in die Hilfemaßnahmen mit ein (während Sie das Opfer versorgen kann z.B. jemand den Notarzt rufen)
3. Bewahren Sie den Überblick und vermeiden Sie ein falsches Eingreifen anderer Helfer
4. Sorgen Sie für Sicherheit: Bei allem Mut zur Tat sollten Sie stets auf Ihre eigene Sicherheit achten. Ein verletzter Helfer kann Verunglückten nicht mehr helfen.

Hier noch die wichtigsten Fragen, die Sie bei Ihrem Anruf des Rettungsdienstes beantworten sollten:

Wo ist der Unfall? (Unfallort genau beschreiben)
Was genau hat sich ereignet? (Beschreiben Sie den Tathergang)
Wie viele Menschen sind zu versorgen?
Welche Verletzungen liegen vor?
Warten Sie anschließend auf Rückfragen der Rettungsleitstelle.

Wichtig:

Verwenden Sie nur geprüfte Erste–Hilfe–Kästen! Seien Sie sich immer sicher, wo sich Ihr Verbandskasten (im Auto) befindet, damit er gleich zur Hand ist, wenn es schnell gehen muss. Überprüfen Sie auch regelmäßig das Verfallsdatum! Auf den folgenden Seiten werde ich spezielle Maßnahmen, zum Beispiel, wie man sich bei einem Verkehrsunfall verhält, genauer beschreiben.

Tipp für Eltern:
Sicherlich kennen Sie die Situation, wenn sich Ihr Kind beim Radfahren oder beispielsweise beim rumtollen auf einer Hüpfburg verletzt. Egal ob eine kleine oder eine gravierendere Verletzung – Sie sollten darauf vorbereitet sein. Auch wenn Sie Ihr Kind nicht aus den Augen lassen, können Sie es nicht 24h am Tag überwachen, doch in einer Gefahrensituation sollten Sie wissen, wie Sie sich richtig verhalten. Es gibt spezielle Kurse für Erstehilfe-Maßnahmen für Säuglinge und Kleinkinder. Informieren Sie sich diesbezüglich am besten bei einer Stelle des Roten Kreuzes in Ihrer Nähe.

Weiter sollten Sie natürlich gewisse Situationen mit Ihrem Kind durchsprechen und es ggf. auf gewisse gefährliche Situationen hinweisen. Wichtig ist hierbei mit dem Kind auf „Augenhöhe“ zu sprechen und nicht zu belehrend zu wirken, denn Sie wissen sicherlich aus eigener Erfahrung, dass Verbote besonderst reizvoll sind. Auch sollen Sie Ihrem Kind keine Angst einjagen, sondern es vernünftig über Gefahrensituationen und Reaktionen aufklären. Setzten Sie sich doch einfach mal nach den Hausaufgaben mit an den Kinderschreibtisch und führen Sie ein entsprechendes Gespräch.

Erste Hilfe im Urlaub

Erste Hilfe ist ein Bereich, in dem viele Menschen gewisse Grundkenntnisse haben. Kommt es jedoch zum Ernstfall, das jemandem geholfen werden muss, so sind viele Menschen sehr unsicher und wissen nicht genau, was zu tun ist. In der Regel ist jeder deutsche Bürger dazu verpflichtet, einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen, wenn er den Führerschein erwerben will.

Es besteht allerdings keine Pflicht, den Kurs nach geraumer Zeit zu wiederholen, sodass die Kenntnisse aufgefrischt werden könnten. Aus diesem Grund können sich viele Menschen nur noch sehr vage daran erinnern, wie gewisse Schritte der stabilen Seitenlage oder der Wiederbelebung ablaufen. Aus diesem Grund sind die meisten Leute auf externe Erste Hilfe angewiesen, die hoffentlich rechtzeitig erscheint.

Ist man zu Haust, so gestaltet sich das einfach, denn man weiß genau, welche Ärzte man kontaktieren kann. Befindet man sich jedoch gerade im Urlaub, so ist man erstmals ratlos, an wen man sich wenden kann. Genau aus diesem Grund haben besonders ältere Menschen oft Angst, auf Reisen zu gehen. Man ist sich unsicher, welche medizinische Versorgung man im Ausland erhält.

Deshalb entscheiden sich mittlerweile immer mehr ältere Leute für einen Urlaub in Deutschland. Sie fühlen sich dort einfach sicherer und wissen, dass sie im Ernstfall gut versorgt sind. Zudem verfügt Deutschland über sehr schöne Touristen- und Urlaubsgebiete, die bedauernswerterweise nicht so gut bereist werden wie Ziele in Italien, Spanien oder Österreich.

Die Bodenseeregion bietet beispielsweise alles, was man sich für einen erholsamen Urlaub vorstellen kann. Man kann Baden gehen, wandern, Rad fahren und der Weg dorthin ist für einige Menschen aus Deutschland nicht allzu weit.

Zudem findet man dort die unterschiedlichsten Unterkünfte vom 5-Sterne Hotel bis zu den abenteuerlichen Campingplätzen, auf denen sich vor allem Familien rundum wohl fühlen. Große Campingplätze verfügen zudem häufig auch über Mitarbeiter, die besonders gut geschult sind im Bereich der Ersten Hilfe, sodass man sich dort gut aufgehoben fühlt.